„Ein Kees Double IPA, bitterschön!“ Die Walze.

Meine Damen und Herren, diese Dose ist schlicht aber schön, steht alles drauf was ein Bier-Kloppi gerne wissen möchte. Schon beim Einschenken ins Glas ist zu erkennen, um was für ein Bier es sich hier handelt. Da tuckert eine dickflüssige Walze aus der Dose, ein Bier von dem man weiß, dass es einen fordern wird, ein Bier wie ein furchteinflößender Endgegner. Und letztendlich steht da ein derb dunkelgelbes Bier vor mir im Glas. In der Nase breitet sich ein komplexes Duftspiel aus, es riecht nach Saftigkeit, nach hammerhart bitterem Hopfen, förmlich nach der zu Bier gewordenen Wall of Death.

Und der erste Schluck beißt mir sofort grantig in die Zunge und zwar auf die sexy Art und Weise. Das ist wirklich ein Bombenbier, fruchtig, Zitrone ist auch leicht zu schmecken, erdig-malzig und fast schon verlockend bitter. Definitiv ein Muss für Biertrinker mit einem Hang zu IBU-Freigiebigkeit. Das Bier hinterlässt lange einen bitterschönen Geschmack im Mund, aber nicht störend, sondern genau richtig und einladend, sodass man immer wieder gierig zum nächsten Schluck ansetzt.

Man muss auch klar und deutlich sagen, dass es sich bei dem Double IPA von Kees um ein Bier handelt, das normale Biertrinker höchstwahrscheinlich abmurksen dürfte und Rebenschlucker gehen definitiv über Bord.

Seine 8,9 Prozent Alkohol versteckt das Bier leider absolut perfekt, man sollte beim Genuss Vorsicht walten lassen, sonst ist der Gehirnfasching vorprogrammiert.

[text & foto: sm]

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