Gollem aan het water

Ich mag dieses Cafe Gollem besonders gern. Es war mir gleich von Anfang an sympathisch. Vielleicht lag das an dem netten Barmann, einem Belgier, der ursprünglich wegen der Liebe nach Amsterdam gekommen war. Solche Geschichten respektiere ich zutiefst. In der Liebe und beim Bier gibt es bekanntlich keine Grenzen oder Regeln, man lässt es einfach…Read moreRead more

De Prael, zwischen gutem Wahnsinn und Menschlichkeit

Ich trinke die De Prael-Biere schon jahrelang und wurde noch nie enttäuscht, war aber bisher nur einmal direkt in der Brauerei, um dort an der Theke für eine sehr lange Zeit Platz zu nehmen. Die Brauerei befindet sich im De Wallen, also in Amsterdams Rotlichtviertel, einem Viertel, in dem einem die seltsame und außerordentlich peinliche…Read moreRead more

Café ’t Smalle

Als ich das Café ’t Smalle betrat, wusste ich sofort, dass ich hier viel zu gut aufgehoben war und da gab es auch keine zwei Meinungen. Das Café ’t Smalle war ein Bruin Café und Bruin Cafés waren in Amsterdam etwas sehr Außergewöhnliches. Sie wirkten in der schwer voranschreitenden Veränderung der Stadt hin zu immer…Read moreRead more

Mit ekelhaft schönem Frühling auf der Zunge

  Dieses kleine, schiefe Haus zog einen auf seltsame Art und Weise an und das besonders, wenn es am Samstag noch spät hochherging. Die Kneipe war nüchtern eingerichtet und es gab eine sehr steile Treppe, die in den ersten Stock führte. Aber ich traute mich nie, diese Treppe hinaufzugehen, zu groß war die Angst nicht…Read moreRead more

Nur wer ernsthaft trinkt, sagt tiefen Unsinn

Wenn ich auf dem Rückweg zum Camping Zeeburg war, fuhr ich mit dem Fahrrad häufig am Café Waterlooplein 77 vorbei. Mal war es draußen und drinnen knackend voll und manchmal war es gähnend leer. An dem Tag, an dem ich mich entschied, die Bremse zu ziehen, war es einer dieser leeren Tage. Ich hatte keine…Read moreRead more

Es gab gute und schlimme Tage im Café De Kat in de Wijngaert

Dieser Ort, das Café De Kat in de Wijngaert, war mir ans Herz gewachsen. Hier hatte ich schon etliche Spiele von Ajax Amsterdam gesehen. Jedes Mal musste ich dabei wie verrückt leiden und meistens, wegen all des Leids und der Qualen, einiges an Bier trinken. Das Café liegt im Norden des Amsterdamer Stadtteils Jordaan und…Read moreRead more

Als mich im Café Gollem ein Mönch am Kragen packte

Ich mochte wirklich alle Gollem-Cafés in Amsterdam, aber dasjenige im Raamsteeg war mir das Liebste. Wenn man reinkam, stand man sofort an der Theke und damit auch unmittelbar am zentralen Punkt der Kneipe. Nimmt man es sehr streng, dann war das eigentlich maßgeblich für jede Kneipe, die was auf sich hielt. Über eine steile Treppe…Read moreRead more

Café `t Sluisje, sonntags mit dem Rad

Ich mochte Sonntage in Amsterdam. Allerdings versuchte ich, sie nicht irgendwo an den Grachten zu verbringen. Ich hatte immer den Eindruck, dass die Touristen dort am Sonntag noch schlimmer als sonst drauf waren, und vor allem kam es mir so vor, dass sie auf dieses schrecklich saubere Sonntagsdasein pochten, eine Sichtweise die mir schon immer…Read moreRead more

Die Häftlinge im Café „De Doelen“

Diese Kneipe war mir seit 2004 lieb und wenn ich hier war, saß ich nur an der Theke. Ich war der Typ Kneipengänger der früh, vor allen anderen aufschlug. Aber im Café De Doelen blieb ich nie lange allein. Über mich und den Rest der Trunkenbolde wachte ein Bock mit gewaltigen Hörnern, ein Kunstwerk, das…Read moreRead more

Brouwerij ’t IJ

Jedes Mal wenn ich die Brouwerij ’t IJ betrat, war mein Gesichtsausdruck der Gleiche. Überwältigung traf auf Freude und beim Anblick der einfachen silbernen Hähne, aus denen das Bier mit Hochdruck gezapft wurde, wusste ich, dass ich am richtigen Ort war. Ich war hier am Liebsten, wenn der Herbst die Blätter von den Bäumen gejagt…Read moreRead more